11 Mann, 1 Team!
Sonntag, 2ter Advent und die Eishalle zu Hasle wurde zur Chancen-wucher Alee…
Das alte Sprichwort, «wer Sie nicht macht, kriegt Sie» bewarheitete sich einmal mehr.
Die Vorbereitung auf das Spiel startete denkbar ungünstig, da es zu kurzfristigen Absagen (Krankheit und Arbeit) kam.
Egal! Die Flames zeigten sich eigentlich bereit für diesen neuen Gegner. Mit 10 Spielern und einem, einmal mehr, überragenden Torhüter stellte man sich der zahlenmässigen Überlegenheit des HT Längenberg.
Zu Beginn merkte man, dass auf beiden Seiten ein Abtasten stattfand.
Nach ca. 4 Minuten endete diese Abtastung im Führungstreffer durch die Hausherren, welcher doch eher glücklich zustande kam. Ab da war es ein Schlagabtausch ohne taktische Fesseln.
Lange neutralisierten sich die Teams mit gelungenen Aktionen, auch kamen Spielzüge zum Vorschein, welche sich jeder Hockeyfan in den You-Tube-Videos aus der NHL zu Gemüte führen kann…
Kurz vor Schluss des ersten Abschnitts konnten die Längenberger das Score erhöhen. Eine wirklich sehenswerte Kombi wurde abgeschlossen und die Flames gingen mit einem 2 zu 0 Rückstand in die Pause.
Das zweite Drittel entwickelte sich zu einem Mittelfeldgeplänkel, welches durch die Längenberger mit der feineren Klinge gespielt wurde. Die klareren Torchancen hatten Sie und nutzten auch eine davon aus, die Ihnen zugestandenen wurde. Der Rest ist nur auf einen Punkt zu bringen: Bänz Hänni, das Phantom mit gefühlt 8 Armen, 12 Meter langen Beinen und einer wirklich soliden Einstellung. Natürlich auch mit der nötigen Portion Glück ausgestattet, wehrte er fast alles ab was auf sein Gehäuse kam. Und wenn er bereits geschlagen war, konnte er sich auf seine Mitspieler verlassen, die den Puck aus der Gefahrenzone brachten. Mit dem 3 zu 0 Rückstand ging es also in die zweite Pause.
Das 3. Drittel ist schnell erzählt.
Der Mut der Verzweiflung liess die Flames die letzten Kraftreserven anzapfen. So konnten auch wir uns einige Chancen mehr erarbeiten und den gegnerischen Torhüter in die Knie zwingen. Leider nur bis dort, denn der schwarze Kobold fand den Weg ins Netz nicht. Diverse Stürmer hatten die Chance zum Anschlusstreffer. Fehlende Konsequenz und auch ein wenig Pech sorgten aber dafür, dass kein Tor gelingen wollte. Im Gegenzug wurde ein Konter eiskalt zum Schlussstand von 4 zu 0 abgeschlossen.
Ein weiteres Spiel, welches uns wichtige Erfahrungen schenkte und aufzeigte, das ein Team auch zu 11t zusammenstehen kann und jeder sich der Herausforderung stellt. Gehen wir davon aus, dass irgendwan auch mal die Tore fallen, die man sich eigentlich mit harter Arbeit verdient, dann wird es für jeden Gegner schwierig, dieses an Kameradschaft und Zusammenhalt nicht zu übertreffende Team zu schlagen. Heya Giele!
Man of the Match mit einer gefühlten Abwehrquote von 99,9%: Bänz Hänni

