Am späten Sonntagnachmittag trafen 16 motivierte Spieler des B-Teams in den Katakomben des Eistempels zu Burgdorf ein und bereitetet sich auf die Eiszeit gegen die Ice Bobers aus Langenthal vor.
Besonders zu erwähnen ist Matti Niklaus welcher mit der Rückennummer 45 heute zum ersten mal die Schlittschuhe in einem Cupspiel für die Bätterkinden Flames schnürte.
Nach einem guten Aufwärmen stand die erste Linie für den Spielbeginn bereit, noch die letzten Worte von Hänni leBänz im Ohr: «Jungs, wach sein und zwar vom ersten Moment an».
Die Matchuhr zeigte 42 gespielte Sekunden und eine Strafe gegen Nussbaumer angezeigt als die Biber durch Krattinger den Score eröffneten. Nur 20 Sekunden später erhöhte Bütikofer für die Biber zum 0:2. Wach vom ersten Moment an sieht anders aus.
Die Flames zeigten sich nach diesem schnellen Rückstand verunsichert und unorganisiert. Während zwei kleinen Strafen gegen Mischler und Bärtschi erhöhten die Biber in der sechsten Minute durch Stocker und in der achten Minute durch Meier auf das zwischenzeitliche 0:4 .
Ein erneuter Doppelschlag kurz vor Drittelsende durch Wyss und Krattinger bescherte den Flames den 0:6 Rückstand, welcher es in der Pause zu verdauen gab.
Die Brandrede von Coach Heiniger in der Kabine half den Flames sich zu fangen und deutlich fokussierter in das zweite Drittel zu starten. In dieser zweiten Spielzeit konnten sich in der 22 Minute Old McNeuenschwander und in der 34 Minute Suter Jr. In die Torschützenliste der Flames eintragen lassen.
Durch nun eine bessere Zuordnung in der Defensiv-Zone und ein über sich hinaus wachsender leBänz waren dies die einzigen Tore mit Mittel-Abschnitt und die Teams gingen mit einem 2:6 in die Pause.
Das Schlussdrittel startete wieder nach Wunsch der Flames und Egli konnte in der 42 Minute auf das zwischenzeitliche 3:6 verkürzen.
Bei numerischem Gleichstand aber je einer 2’ Strafe gegen beide Teams, erhöhten die Biber durch Baumann auf 3:7.
Das Spiel wurde insgesamt rauer und es folgten in kurzen Abständen 4 kleine Strafen, welche fair durch die Unparteiischen auf beide Teams verteilt wurden.
So war es erneut Baumann welcher in der 53 Minute auf das Schlussresultat von 3:8 für die Bieber erhöhte.
Wenn die Flames etwas positives aus diesem Spiel mitnehmen können, so wird dies das Mitteldrittel sein. So konnte man trotz einem hohen Rückstand durch eine gut organisierte Defensive und fokussierte Teamleistung einem Gegner entgegenhalten. Diese Erkenntnis wäre bereits nach den ersten 2 Spielminuten nützlich gewesen. nun sehen wir gespannt der nächsten Eiszeit entgegen oder wie heisst es so schön: Neues Spiel, neues Glück
