Spielbericht Emme Pikes vs. HC Bätterkinden Flames; Torreigen in Burgdorf

Mit nur 12 Spielern traten wir zum Auswärtsspiel an. Da auch der Gegner in Burgdorf spielt war der Anfahrtsweg für alle ohne Herausforderung geblieben. Der Gegner hatte ebenfalls nicht mehr Personal auf den Gletscher gebracht als die Flames.

Die meisten anderen Teams kannten wir aufgrund des Aufstiegs letztes Jahr noch nicht, bei den Pikes war dies aber anders. Sie waren zusammen mit den Flames aufgestiegen, mussten sich aber sowohl in der Abschlusstabelle als auch im Finalturnier hinter uns einreihen.

Wir erwarteten ein Duell auf Augenhöhe und wussten, dass die Pikes schon ein paar sehr gute Resultate in unserer neuen Spielklasse erreicht hatten. Der Auftakt war unsererseits intensiv und konzentriert, jedoch skorten die Gegner als Erste. Die Reaktion fiel vehement aus und das Spiel wurde auf 1:3 gedreht. Nach einem Anschlusstreffer der Heimmannschaft konnten die Flames bis zur ersten Pause auf 2:5 davonziehen.

Allen war klar, dass wir damit nur einen Grundstein gelegt hatten, die Pikes (=Hecht) zeigten Ihre Jäger-Qualitäten und liessen nicht locker. Zwar konnte mit neuer Energie bis auf 2:7 davongezogen werden, jedoch blieb die Heimmannschaft gefährlich und traf zum 3:7.

In hübscher Regelmässigkeit skorten beide Mannschaften, mit mehr Durchschlagskraft bei den Flames. Wir zogen auf 9:3 davon, ehe sich wieder ein Hecht auf das Matchblatt eintragen liess. Das Stängeli liess sich dann unser Mösu nicht nehmen – hier sei der vorauseilende Dank für das isotonische Getränk bereits schriftlich angebracht.

Nach 10 Toren meint man allenfalls, dass man das Spiel gewinnen müsse – nur so kann man sich erklären weshalb die Gegner sich nun ab und zu in unserem Drittel installieren konnten. Wir liessen die anfängliche Konsequenz vermissen und mussten das 5:10 und das 6:10 hinnehmen, ehe das 6:11, 6:12 und 6:13 für uns fiel. Das 6:14 wurde gar auf Video aufgenommen, in welchem Suters Yanik der Star war.

Ein weiteres hin und her mit 7:14, 7:15 und 8:15 sowie das 9:15, welches die Pikes ihrerseits nahe an ein Stängeli brachte, musste erdauert werden, um mit dem Pass des Abends belohnt zu werden. Tanner Chrigu laserte an Flammen und einem nahe mitgelaufenen Hecht haarscharf vorbei auf Mooser, welcher mit horrendem Tempo eingelaufen war und den bedauernswerten Keeper zum Schlusspunkt verlud. Erst dann durfte die heissgelaufene Anzeigetafel nach 25 Toren und ein paar kleinen Strafen verschnaufen.

Die Flames freuen sich auf die baldige Revanche gegen die Pikes, bei welcher wir das Heimrecht haben werden. Wer viele Tore sehen möchte, kreuze sich den 24. November nachmittags um 16:00 Uhr doch schon mal dick in der Agenda an – wir erwarten wiederum ein tolles Spiel und werden bemüht sein die Gegentreffer etwas tiefer ausfallen zu lassen.