Flames II - Eine Niederlage, die sich wie ein Sieg anfühlt

Was ist passiert, wenn man am Ende eines verlorenen Spiels die Köpfe nicht hängen lässt, obwohl man nahe dran war? Ein Erklärungsversuch: Wir haben das erste und das letzte Tor geschossen sowie die zweite Halbzeit mit 6:4 gewonnen. Aber gefühlt war da noch mehr.

Mit erneut 9 Feldspielern wussten wir von Anfang an, dass es ein schweres Spiel werden wird. Entsprechend konzentriert gingen wir ans Werk und konnten 1:0 in Führung gehen. Die Penguins erhöhten das Tempo und lagen bis zur Pause verdient mit 3 Toren Unterschied voraus. Wir zeigten eine grosse Moral und liessen uns durch die, aus Sicht des Schreiberlings, übermotivierte Auslegung der Senioren-Plus-Regel der Penguins nicht aus der Ruhe bringen. Die zahlreichen Stockschläge und Haken wurden vom exzellenten Schiedsrichter entsprechend geahndet und so konnten wir nach der Pause regelmässig mit einem Feldspieler mehr agieren.

Die läuferisch deutlich überlegenen Penguins brachten sich somit selber aus dem Rhythmus und wir konnten davon profitieren, indem wir unsere Torchancen nutzten und das Spiel gegen Schluss noch richtig spannend machten. Und obwohl es am Ende nicht zum Unentschieden gereicht hat, können wir mit unserem Spiel sehr zufrieden sein.

Wir gratulieren den Penguins zum Sieg und danken dem Schiedsrichter für die hervorragende Leitung des Spiels. Unserer Mannschaft gehört das Lob, das sie sich nicht allzu sehr provozieren liess (Penguins wahrscheinlich über 10 Strafen, Flames keine Strafe) und bis am Schluss kämpfte. Giele, es het gfägt mit euch zäme z'hockeyle!